Jugend debattiert 2021

Genau zuhören, aufeinander eingehen, gut abwägen – Florian Schmidt (10c) gewinnt den „Jugend debattiert!“-Wettbewerb an der Heinrich-von-Bibra-Schule

Der Wettbewerb feiert bundesweit seinen 20. Geburtstag, die Durchführung gestaltet sich im zweiten Corona-Jahr als nicht einfach. Sonst wird die Turnhalle bei diesem Wettbewerb mit vielen Schülerinnen und Schülern gefüllt, nun gab es nur eine Handvoll Zuhörinnen und Zuhörer im Multimediaraum – schade, angesichts der glanzvollen Leistung der Debattanten.

Gut vorbereitet gingen acht Zehntklässler ins Rennen: „Sollen ab 16 Jahren Körpermodifikationen auch ohne Zustimmung der Eltern erlaubt sein?“ Mit beachtlicher Sachkenntnis und Überzeugungskraft wurde in zwei Gruppen debattiert. Gekürt wurden Florian Schmidt, 10c (1. Platz), Jessica Schmick, 10d (2. Platz), Alessa Ber, 10b (3. Platz), Paul Tietze, 10d (4. Platz).

Ein besonderer Dank geht an Matthias Görnert, der mit seinen Werk-Kurs vier Debattier-Pulte für diesen Wettbewerb hergestellt hat. 

Bundesweit findet „Jugend debattiert!“ an rund 1.400 Schulen statt. Seit zwanzig Jahren fördert dieser Wettbewerb sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. In einer Debatte äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen schulischen und politischen Themen.

Schirmherr, Partner und Förderer von „Jugend debattiert!“ ist der Bundespräsident; Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Bericht:Tanja Oehlke
Fotos: Stoil Raychev