Siegerehrung Canon Young People Programme

Heute war es endlich soweit, das Siegerfoto des Fotografierwettbewerbs von Canon wurde gekürt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben lange auf diesen Moment gewartet, waren sie doch gespannt, ob ihr Foto die Jury aus erfahrenen, professionellen Fotografen überzeugt hat.

Herr Ludwig von der Firma Canon kam mit einem tollen Preis aus Krefeld angereist: Eine Kamera “Canon EOS M50 Mark II” im Livestreaming Kit im Wert von 999 €.

Die eingereichten Fotos wurden im Multimediaraum der Schule ausgedruckt ausgelegt, so konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese noch einmal gemeinsam betrachten und Vermutungen äußern, wer wohl gewonnen haben könnte.

Es war der Jury von Canon nicht leicht gefallen, aus den tollen Fotos einen Sieger auszuwählen. Drei Bilder lagen qualitativ nah beieinander, so ergaben sich am Ende zwei zweite Plätze und ein erster Platz.

Hier noch einmal die Fotos Bestplatzierten mit den Jurybegründungen:

Platz 2: Biene

Liam Niebling, 10b

Stirbt die Biene stirbt der Mensch

Die Biene ist für den Mensch unverzichtbar. Sie bestäubt Blüten die für uns Menschen Nahrung hervorbringt. Hätten wir keine Bienen mehr, müssten wir verzweifelt versuchen, Blüten in kleinteiliger Handarbeit mit Wattestäbchen zu bestäuben, aber wir würden es niemals in den Dimensionen schaffen, wie es zahllose Bienen schaffen. Eine Hungerkatastrophe wäre unausweichlich. Jeder kann einen kleinen Beitrag zum Schutz von Bienen leisten, man kann beispielsweise Klee und andere Blumen beim Rasenmähen umfahren oder gezielt Blühstreifen anlegen, entweder pflanzt oder sät man dort gezielt Blumen, oder lässt einfach alles Wachsen, die Natur kann sich am besten selbst regulieren.

Im Bild ist eine Biene zu sehen, die an einer Kleeblüte in unserem Garten Honig sammelt. 

Abschließen möchte ich diesen Text mit einem Zitat von Albert Einstein.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr. “

~ Albert Einstein, 1949

Ein sehr schönes Foto, dass die filigranen Strukturen der Bienenflügel sehr gut herausgearbeitet hat. Schön im Makromodus fotografiert.
Die Gedanken, die sich der Fotograf zum Thema Bienen / Insektensterben gemacht hat, passt sehr gut zum Thema.

Platz 2: Weizen

Vanessa Gerhard, 10b

Zu sehen ist ein Weizenfeld, dass in der Umgebung angebaut worden ist. Für mich gehört zur Nachhaltigkeit auch die Regionalität. Denn wenn Bauer mehr Weizen, Getreide, ect. anbauen, hat man mehr Möglichkeiten, beispielsweise regionales Mehl, Brot, und so weiter zu kaufen. Man stärkt dadurch die lokalen wirtschaftlichen Strukturen und einen Beitrag zu Klima-, Natur-, und Umweltschutz leistet sowie Kulturlandschaften erhält.

Setzt das Thema sehr gut um, stimmig zum Text und schön fotografiert. Das Bild fängt die Stimmung gut ein.

Platzt 1: Wissen ist Schönheit

Nam-Tran-Khoa Le, 10d

Das Bild, welches ich gemacht habe, nenne ich ,,Wissen ist Schönheit’’.
Das Bild entstand in einem Brunnen mit blauen Boden, umgeben von einer kleinen Mauer und einem Wasserhahn, der stets Wasser fließen lässt.
Zu sehen sind Origamis in Formen von einer Art Blume, eines Schmetterlings, eines Bootes und eines Schwanes.
Weshalb ich dieses Bild mit dem Thema ,,Nachhaltigkeit’’ und ,,Hochwertige Bildung’’ in Verbindung bringe, werde ich nun erläutern.


Erstmal zum Thema ,,Nachhaltigkeit’’. Ich bastel ziemlich gerne, das heißt arbeite oft mit Papier. Normalerweise bastelt man mit einfarbigem oder weißem Papier, jedoch finde ich dies immer langweilig und gebe meinen ,,Kreationen’’ das gewisse Etwas, indem ich Material benutze, welches gewisse Erinnerungen hat und eigentlich in den Müll kann.
Die Materialien, die ich verwendete waren vergangen Arbeitsblätter, die ich damals mit meiner Klasse zum Unterricht verwendete.
Die Farbe Weiß gilt außerdem als kalte Farbe, was kein schönes Gefühl in mir erweckt und außerdem dem Gebastelten Leere erzeugen lässt.
Ich bin demnach der Meinung, dass man altes Papier, nicht wegschmeißen muss, vor allem Arbeitsblätter der Schule, aber dies werde ich in Folgenden gleich erklären. Falls jedoch ein Konflikt im Thema ,,Nachhaltigkeit‘‘ und dem Nasswerden der Origamis entsteht, kann ich versichern, dass das Papier wieder recycelt wurde.
Natürlich kann man nicht immer alle Papiere aufheben, weshalb meine Familie es Bekannten gibt, die neues Papier daraus machen, welches wieder das gewisse Etwas haben. Hätten wir keine Schule, hätte ich dies selber übernommen, aber bedauerlicherweise musste ich mich um unseren Umzug danach kümmern, weshalb ich schlussendlich nur ein Bild präsentieren kann.


Nun kommen wir zum Thema ,,hochwertige Bildung‘‘.
Erstmal sollte ich meine eigene Definition von ,,hochwertiger Bildung erklären‘‘. Für mich ist hochwertige Bildung einfach das Aneignen von Wissen. Nichts weiter. Viele würden vielleicht sagen, dass die Lehrer nett sein sollten, es mehr Technik genutzt werden sollte oder desgleichen, jedoch musst kein Lehrer nett sein, um guten Unterricht zu führen, weder kann ein lehrreicher Lehrer/eine lehrreiche Lehrerin dem Internet in einem bestimmten Thema nicht mithalten können.
Also ist die Heinrich-von-Bibra Schule schon meiner Vorstellung von qualitativer Bildung entsprechend. Jedoch gerät Wissen nach einer Arbeit immer wieder in Vergessenheit und wird oftmals im späteren Verlauf nicht mehr wieder aufgegriffen, weshalb es schön war, etwas wieder ,,zu lernen‘‘ bzw. sich wieder zu erinnern. Beispielsweise über den Antisemitismus, über den Aufbau von Reptilien, über das Passiv im Englischen oder auch über den Konsum von uns Menschen. Irgendwie muss es doch einen Weg geben, das Gelernte von den vielen Jahren zu vor, nicht zu vergessen, oder? Viele Jugendliche heutzutage (Unteranderem Mitschüler und Mitschülerinnen) sind schon ziemlich undankbar, der Bildungsmöglichkeiten hier in Deutschland (Fulda). Sie würden es wahrscheinlich nicht als hochwertige Bildung bezeichnen, sondern eher als eine Art Kindergefängnis, beim dem man nach der 10. Klasse entlassen wird. Ist das aber wirklich der Fall, wenn man sich andere Länder wie Afghanistan oder Südafrika als Beispiele anschaut? Im Vergleich zu diesen Ländern, dürfen Mädchen zur Schule und auch Schulmaterialien sind vorhanden. Demzufolge leben wir hier in Deutschland zum Teil schon in der ,,Zukunft‘‘, wenn man sich die Stabilität des Landes, sprich die Bildung, Politik, Arbeitsmöglichkeiten etc. ansieht, jedoch ist sie nicht in jedem Land gleich verbreitet. Die Formen der Origamis war außerdem noch bedacht gewählt.
Wie bereits erwähnt benutze ich alte Arbeitsblätter, welche eigentlich nichts anderes als kleine Verkörperungen vom ganzen Wissen sind. Die unterschiedlichen Arten der Faltungen haben auch eine ,,symbolische‘‘ Bedeutung. Nämlich, dass es verschiedene Arten von Wissen gibt, wie deklaratives Wissen, prozedurales Wissen oder extensional Wissen. Auch die Figuren waren zum Teil bedacht gewählt. Wissen kann eine Blume sein, die sich nach der Zeit entwickelt und blüht, Wissen kann ein Schmetterling, welcher sich frei entfalten kann, Wissen kann auch ein Boot sein, welches

beständig bleibt oder auch ein Schwan. Der Schwan symbolisiert die Lehrer/Lehrerinnen für mich, sie werden in der Symbolik ,,Wechsler der Welten genannt‘‘, was auch passt, da sie mehrere Klassen unterrichten müssen, was schon als Weltenwechsel angesehen werden kann, sie werden auch als sehr inspirierend angesehen, was auch zu vielen Lehrkräften passt.

Das Sinken der Origamis, welche Sekunden nach dem Schiessen des Bildes, sich ereignete bedeutet für mich, dass sehr viel Wissen, welches man sich während der ganzen Schulzeit angeeignet hat, in Unwissenheit nach einiger Zeit versinkt.
Ab hier könne man dieses Bild noch zum Thema ,,Wohlbefinden‘‘ in Verbindung bringen, da ich beim Faltung Ruhe bekomme und mich anschließend besser konzentrieren kann.

Wie man sieht, wirkt mein Bild erst nur wie ein normales Bild, aber für mich hat es viele Bedeutungen, die ohne diese Beschreibung andere vermutlich nicht erreicht hätte.
Dieses Bild war schwer zu machen, weil ich an einem heißen Tag rausging, einen schönen Brunnen gesucht habe, daraufhin geachtet habe, dass keines der Origamis beschattet wird und generell auf die Belichtung und auch, dass das Bild schnell gemacht wird, da Papier im Wasser nach kurzer Zeit aufweicht.

Ein sehr schönes Foto, welches mit Schatten und Strukturen arbeitet. Guter Bezug zum Thema.

Die drei Bestplatzierten Vanessa, Nam und Liam mit ihren Fotos.

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Workshop sowie der Wettbewerb eine tolle Erfahrung und sie dankten Frau Füller, dass sie daran teilnehmen durften. Nach eigenen Aussagen haben sie viel dabei gelernt. Sie waren erfreut und dankbar, dass sie eine Woche lang die Möglichkeit hatten, professionelle Kameras von Canon ausprobieren zu können. Einige haben dadurch die Fotografie als neues Hobby für sich entdeckt.

Herzlichen Glückwunsch an Nam, der einfach nur sprachlos war und sein Glück kaum fassen konnte.

Achtklässler erfolgreich bei Jugend forscht

Stoil Raychev besucht die Forscherklasse der Jahrgangsstufe 8 an der Heinrich-von-Bibra-Schule. Im Rahmen der Forscherstunde hat er sich mit der Zukunft von Lithium-Batterien beschäftigt und damit am Wettbewerb “Jugend forscht” teilgenommen.

Für sein innovatives Projekt im Fach Chemie hat er den Sonderpreis Energiewende des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz erhalten.

Herzlichen Glückwunsch an unseren erfolgreichen Nachwuchsforscher!

Jugend debattiert 2021

Genau zuhören, aufeinander eingehen, gut abwägen – Florian Schmidt (10c) gewinnt den „Jugend debattiert!“-Wettbewerb an der Heinrich-von-Bibra-Schule

Der Wettbewerb feiert bundesweit seinen 20. Geburtstag, die Durchführung gestaltet sich im zweiten Corona-Jahr als nicht einfach. Sonst wird die Turnhalle bei diesem Wettbewerb mit vielen Schülerinnen und Schülern gefüllt, nun gab es nur eine Handvoll Zuhörinnen und Zuhörer im Multimediaraum – schade, angesichts der glanzvollen Leistung der Debattanten.

Gut vorbereitet gingen acht Zehntklässler ins Rennen: „Sollen ab 16 Jahren Körpermodifikationen auch ohne Zustimmung der Eltern erlaubt sein?“ Mit beachtlicher Sachkenntnis und Überzeugungskraft wurde in zwei Gruppen debattiert. Gekürt wurden Florian Schmidt, 10c (1. Platz), Jessica Schmick, 10d (2. Platz), Alessa Ber, 10b (3. Platz), Paul Tietze, 10d (4. Platz).

Ein besonderer Dank geht an Matthias Görnert, der mit seinen Werk-Kurs vier Debattier-Pulte für diesen Wettbewerb hergestellt hat. 

Bundesweit findet „Jugend debattiert!“ an rund 1.400 Schulen statt. Seit zwanzig Jahren fördert dieser Wettbewerb sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. In einer Debatte äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen schulischen und politischen Themen.

Schirmherr, Partner und Förderer von „Jugend debattiert!“ ist der Bundespräsident; Partner sind die Hertie-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Bericht:Tanja Oehlke
Fotos: Stoil Raychev

Skifreizeit der siebten Klassen 2022

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Sechstklässler,

Im angehängten Dokument gibt es Informationen zur kommenden Skifreizeit.
Eine Teilnahme lohnt sich! Hier ein paar Eindrücke der letzten Skifreizeit.

Die Anmeldung an Herrn Retzlaff senden, im Sekretariat abgeben oder direkt auf dieser Seite hochladen.

    Aktion “Junge Fahrer”

    Schutzengel – aufgepasst!

    Herr Gerhard Brink von der „Verkehrswacht Hessen“
    besucht die Heinrich-von-Bibra-Schule.

    Von links: Lukas Nehls (10b), Gerhard Brink (Verkehrswacht Hessen), Thorsten Retzlaff (Rektor), Tanja Oehlke (Lehrerin)

    Wie oft darf man einen Schutzengel strapazieren? 

    Mit eindringlichen Worten schafft es Herr Gerhard Brink, die Zehntklässler für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Drei Vorträge vor drei Klassen – die Hälfte der Schüler*innen sind online zugeschaltet. So funktioniert Verkehrserziehung in Corona-Zeiten.

    Der Umstieg vom Fahrrad auf schnellere Verkehrsmittel steht bald an: Mit der Schnelligkeit steigt aber auch das Unfallrisiko. Neben Alkohol und Drogen am Steuer ist die Ablenkung der größte Unfallfaktor im Straßenverkehr. Handy am Steuer, Übermüdung, störende Beifahrer – die Liste der möglichen Ablenkungsfaktoren ist lang. 

    Mit praxisnahen Beispielen versucht Herr Brink, die Risiken von zu hoher Geschwindigkeit aufzuzeigen. „Nur nicht auf das Bauchgefühl verlassen!“ Bremswege und Aufprallwucht beim Unfall werden ausgerechnet und sorgen für Betroffenheit. „Nein-Sagen“ muss gelernt werden. Nicht ins Auto steigen, wenn der Fahrer getrunken hat! Aber wie komme ich aus einem fahrenden Auto wieder heraus? Ich drohe damit, mich zu übergeben! Schauspielern muss man können. So ist die einhellige Meinung von Lilly Martiker (10a) und Friederike Hahner (10c). 

    Aber besser wäre es, wenn man sich vorher Gedanken macht, so Brink. An den Augen kann man erkennen, ob jemand getrunken hat. Besser einmal mehr die Eltern anrufen und sich von der Party abholen lassen als einmal zu wenig. Der Mensch ist ein großer Risikofaktor bei einem Unfall, diesen Faktor gilt es zu minimieren. Durch die vielen technischen Verbesserungen beim Auto werden die Unfallzahlen schon gesenkt. Besonnen bleiben, nicht aggressiv fahren, dann müssen wir unseren Schutzengel auch nicht überstrapazieren. Das Leben ist viel zu schön, um es aufs Spiel zu setzen!

    Ein Bericht von Tanja Oehlke

    Ein Hoffnungsschimmer – Corona-Selbsttests an der Heinrich-von-Bibra-Schule

    Mit Lennard Zeuss und Luis Löhr freuen sich Thorsten Retzlaff (Rektor) und Kristin Dietz-Wiegand (3. Konrektorin) über die Verteilung der vom Schulträger gesponserten Corona-Selbsttests.
    Foto: Tanja Oehlke

    Können die Bibra-Schüler bald wieder auf einen Normalbetrieb hoffen? 

    Die Stadt Fulda lieferte für alle im Präsenz– und Wechselunterricht beschulten Schülerinnen und Schüler Corona-Selbsttests, die zu Hause durchgeführt werden sollen. Diese Aktion soll ein bisschen Sicherheit in die Schulen bringen. Viele würden sich mittlerweile wieder auf einen realen Schulbetrieb freuen. Der Unterricht läuft zwar per Videokonferenz, aber nach Monaten im Lockdown vermisst man doch seine Mitschüler und zu guter Letzt auch die Lehrerinnen und Lehrer!
    Hoffen wir nun auf einen baldigen Impfschutz aller Beteiligten – Schule, wir vermissen Dich!

    (Ein Bericht von Tanja Oehlke)

    Berufsorientierung in Zeiten von Distanzunterricht

    Orientierung geben auf dem Weg zum Traumberuf. Berufsfelder entdecken, praktische Erfahrungen sammeln, mit Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch kommen. All das ist in „normalen“ Schulzeiten kein Problem. Da bietet der Arbeitslehre-Unterricht Orientierung, es werden Betriebe und Ausbildungsmessen besucht und die Schulpraktika bieten erste Einblicke ins berufliche Leben. Und jetzt im Distanzunterricht mit ausgefallenen Schulpraktika? „Da können wir unsere Schüler*innen in Sachen Berufsorientierung nicht allein lassen.“, so der einheitliche Tenor von Schulleitung, Arbeitslehre-Fachschaft und Arbeitscoach der Heinrich-von-Bibra-Schule.
    Innerhalb von zwei Wochen wurde eine Woche der Online-Berufsorientierung organisiert, die den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen allerhand Einblicke ermöglichte und neues Wissen vermittelte. 

    Es gab virtuelle Betriebserkundungen mit der Deutsche Bahn AG und der K+S Minerals and Agriculture GmbH. Hier stellten Auszubildende den jeweiligen Betrieb sowie die Ausbildungsberufe vor und beantworteten alle Fragen der Schülerinnen und Schüler.

    Drei Auszubildende der Firma K+S, die den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen.
    Nicht im Bild sind zwei Auszubildende, die aus 800m unter Tage zugeschaltet wurde, was bei den Jugedlichen einen großen Eindruck hinterlassen hat.

    Der Berufsberater der Agentur für Arbeit gestaltete drei virtuelle Schulstunden, in denen die Jugendlichen ihre Stärken und Fähigkeiten besser kennenlernen konnten. Außerdem wurden die Unterstützungsmöglichkeiten und digitalen Tools der Agentur für Arbeit vorgestellt. Besonders intensiv wurde sich dann an einem separaten Tag mit dem Check-U-Tool der Agentur für Arbeit beschäftigt. Neben Ausbildungsmöglichkeiten in der Region gab es auch Informationen zu weiterführenden Schulen, dualem Studium und weiteren Alternativen, die es für die Schülerinnen und Schüler nach dem Realschulabschluss gibt.

    Gemeinsam mit dem Berufsberater ging es auf die Entdeckung der eigenen Stärken.

    Ein kompletter Tag war ganz dem „Berufe entdecken“ gewidmet. Die Jugendlichen konnten aus neun Betrieben beziehungsweise Berufsfeldern jeweils zwei auswählen, die sie kennenlernen wollten. Auch hier kamen sie im virtuellen Raum direkt mit Auszubildenden und Ausbildern ins Gespräch, lernten die Betriebe und Ausbildungsberufe kennen und erfuhren alles rund um den Bewerbungsprozess.

    Zusätzlich gab es intensive IT-Schulungen und am Ende der Woche lieferten alle Schülerinnen und Schüler eine PowerPoint-Präsentation zum eigenen Wunschberuf ab. 

    Hier einige Stimmen der Jugendlichen aus der anschließenden Befragung zu der Woche:

    „Ich bedanke mich für die strukturierte und einfallsreiche Berufsorientierung.“
    „Es war eine schöne Woche, sie hat mir ziemlich viel Wissen gegeben, sei es das Arbeiten mit Powerpoint oder für die Ausbildung.“
    „Im Großen und Ganzen fand ich es eine super Aktion, die verschiedenen Firmen sowie Betriebe haben sich super vorgestellt und alles gut erklärt.“
    „Sehr interessant und spannend“
    „… sehr cool, danke, dass Sie das ermöglicht haben.“
    “… schöne und lehrreiche Woche.“
    „Ich hätte nicht gedacht, dass es so spannend wird.“
    „Es war eine gelungene Woche und ein guter Ersatz für die Praktika, die verschoben wurden.“

    Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unsere Kooperationspartner Deutsche Bahn AG, Mediana Holding GmbH & Co. KG und Wassermann Technologie GmbH sowie an tegut, Möller Medical, Rhönenergie, FFT und die Kreishandwerkerschaft.

    Erfolgreicher Online-Unterricht an der Heinrich-von-Bibra-Schule

    Die Lehrkräfte der Heinrich-von-Bibra-Schule setzen auf einen geregelten Unterricht trotz Corona-Pandemie. Untersuchungen zufolge ist die Lernzeit von Schülerinnen und Schülern deutschlandweit auf dreieinhalb Stunden täglich zurückgegangen. Die Bibra-Schüler hingegen haben den ganzen Schulvormittag ohne Unterbrechung Unterricht durch Videokonferenzen. Schülerinnen und Schüler der Gruppe, die sich im Homeschooling befindet, werden dem Unterricht online zugeschaltet. Sogar ein Vertretungsplan regelt, dass kein Stundenausfall entsteht. Auch Sportunterricht kann so Corona konform stattfinden. Nach einer gemeinsamen Begrüßung in der Videokonferenz finden in den Sportstunden abwechslungsreiche Aktivitäten statt. Hochgeladene Workouts oder Tutorials werden zum Aufwärmen von allen Teilnehmern gemeinsam durchgeführt. Trainingspläne werden bearbeitet, von deren Durchführung die Schülerinnen und Schüler Fotos schicken, beispielsweise vom Joggen, Radfahren oder Krafttraining. Auch Tänze aus YouTube-Videos werden nachgetanzt. Sogar Fitness Events werden durchgeführt, beispielsweise eine Treppenhaus-Challenge oder ein Kuscheltier-Weitwurf. Die Sportlehrkräfte an der HvBS sind sehr kreativ, die Kinder und Jugendliche fit zu halten.

    Die Stadt Fulda als Schulträger unterstützt die Schule finanziell nach Kräften. Es wurden bisher zwei Koffer mit je 15 iPads geliefert, die an Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. In diesen Zeiten läuft so manches Schülerhandy heiß und gerade bedürftige Familien profitieren von diesem Angebot des Schulträgers. 

    Doch nicht jede Lehrkraft und auch nicht alle Schüler waren von Anfang an auf diesen hochtechnisierten Unterricht vorbereitet. Mit großem Engagement werden von der Lehrerin Jessica Füller schulinterne Fortbildungen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern durchgeführt, damit dieser technisierte Unterricht gut gelingen kann.
    Ein großer Dank geht auch an die IT-Abteilung der Stadt Fulda, die immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

    Warum soll man den Ehrenamtlichen der Gemeindevertretungen nicht einfach einmal danken?

    Das fragten sich auch die Klasse 9d der Heinrich-von-Bibra-Schule und ihre Geschichtslehrerin Frau Oehlke. So beteiligte man sich an der Aktion des Landes Hessen, den Gemeindevertretungen der Stadt Fulda sowie den Gemeinden Künzell und Petersberg einfach einmal danke zu sagen für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Es sollten alle Fraktionen angeschrieben werden, fanden die Schülerinnen und Schüler, denn in der Ortspolitik und bei wichtigen Themen halten die Fraktionen oftmals zusammen. Die Fraktionen haben viele unterschiedliche Ideen und stellen vielfältige Anträge. Insbesondere freuten sich die Lernenden, dass sich die Gemeindevertretungen für neue Fahrradwege einsetzen und auch im Landkreis zusammenarbeiten, um viele neue Fahrradstrecken um Fulda herum zu realisieren. 

    Liana bedankt sich besonders für den neuen Bürgerpark in Künzell: „Ich gehe mit meinem kleinen Bruder gerne auf den neuen Wasserspielplatz. Selbst benutze ich die Callanetics Geräte. Die sind toll, hier kann ich turnen, obwohl die Fitnessstudios geschlossen haben!“

    Man machte sich aber auch Gedanken um die Coronakrise und bedankt sich besonders, dass Kindergartengebühren in verschiedenen Gemeinden erlassen worden sind. 

    Ein besonderer Dank gilt aber auch den freiwilligen Wahlhelfern, die sehr genau die Stimmen zählen. Da kann bei der Kommunalwahl am 14. März 2021 ja nichts mehr schief gehen!

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