Schulprogramm

Festgelegte Ziele und Vereinbarungen

In einer sich ständig wandelnden Gesellschaft muss man wohl nur noch am Rande erwähnen, dass auf Schulen nun besondere Aufgaben zukommen und dass Schulen ihre Schülerinnen und Schüler zum Teil auf ganz andere Aufgaben vorzubereiten haben, als dies vielleicht noch vor wenigen Jahren der Fall war. Und auch die Schülerklientel selbst hat sich in den letzten Jahren so stark verändert, dass Schulen hier in verstärktem Maße reagieren müssen. 


Wir sind uns dessen sehr bewusst und möchten offen sein in der Wahrnehmung neuer Aufgaben, schülernah in der Gestaltung des Unterrichts und leistungsbezogen in den Lernansprüchen.

Wir möchten, dass die Schüler von heute in einem Schulgebäude von gestern Schlüsselqualifikationen von morgen erwerben können.

Mit anderen Worten: Wir wollen den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse und Kompetenzen vermitteln, sodass sie für die Zukunft gut gerüstet sind. 

Aus diesem Grund möchten wir uns in nächster Zeit verstärkt zwei wirklich wichtigen Bereichen widmen, die für die gesamte Schulzeit und sogar darüber hinaus von großer Bedeutung sind: nämlich der Vermittlung von Methodenkompetenz sowie dem eigenverantwortlichen Arbeiten. 

In den vergangenen Jahren nahm ein großer Teil unseres Kollegiums an der Fortbildungsmaßnahme „Pädagogische Schulentwicklung nach Prof. Dr. Heinz Klippert“ teil.
Somit sind wir gut gerüstet, in den Klassenstufen 5 bis 7 sogenannte Methoden-Sockeltrainings durchzuführen, in denen die Schülerinnen und Schüler das Lernen sowie das sinnerfassende Lesen und Verstehen von Texten lernen.
In den höheren Jahrgangsstufen werden diese Methodentrainings durch Kommunikationstrainings ergänzt.

Bezüglich des eigenverantwortlichen Arbeitens haben sich die einzelnen Fachbereiche unserer Schule intensive Gedanken gemacht, wie man Projekte in den Unterricht einbauen kann, in denen – zum Teil auch über einen längeren Zeitraum hinweg – eigenverantwortlich gearbeitet wird. Gerade im Hinblick auf die Abschlussprüfungen erscheint uns dies besonders wichtig. 

Des Weiteren möchten wir uns auch in besonderem Maße dem „Lebensraum Klasse und Schule“ widmen. Hier geht es darum, dass Schulgebäude und Klassenräume so gestaltet werden, dass eine angenehme Lernatmosphäre entsteht, in der sich alle – Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte – wohl fühlen können.
In den letzten Jahren wurden viele Gebäudeteile saniert und ansprechend gestaltet. Nun geht es darum, diese auch für die Zukunft zu erhalten, damit sie auch in einigen Jahren noch schön aussehen. 

Zum Wohlbefinden gehört aber auch, dass man freundschaftlich miteinander umgeht.
In einer weiteren großen Maßnahme wurden Lehrkräfte sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler zu sogenannten Streitschlichtern ausgebildet, die im Konfliktfall eingreifen und helfen können. Aber auch zahlreiche andere Projekte, wie z. B. PiT (Prävention im Team) tragen dazu bei, dass das soziale Miteinander weiter gefördert wird. 

Darüber hinaus haben wir es uns zum Ziel gemacht, eine „gesunde Schule“ zu werden. Sucht- und Gewaltprävention, Ernährungs- und Gesundheitskurse sowie unsere neuen Bewegungsangebote auf dem Schulhof sind dabei wichtige Bestandteile. 

An die im Schulprogramm festgelegten Ziele und Projekte wollen wir uns verbindlich halten und daran weiterarbeiten.
Wir wissen, dass wir immer nur kleine Schritte gehen können, deshalb haben wir hier zunächst nur kleine Bereiche und Maßnahmen ausgewählt und beschrieben. Vorhaben, die wir tatsächlich realisieren können.
Dessen ungeachtet geht es uns um eine konsequente Weiterentwicklung unserer Schule und die Sicherung der Qualität unserer Bemühungen.