Wochen gegen Rassismus

Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21.3. soll in Fulda mit verschiedenen Aktionen unter starker Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt werden. Außerdem soll der grausamen, rassistischen Ermordung von 9 jungen Menschen in Hanau vor gut einem Jahr gedacht werden.

Mehr Informationen zur Aktion erhalten Sie auf der Seite

https://www.fulda.de/unsere-stadt/tag-gegen-rassismus.html

Ein Hoffnungsschimmer – Corona-Selbsttests an der Heinrich-von-Bibra-Schule

Mit Lennard Zeuss und Luis Löhr freuen sich Thorsten Retzlaff (Rektor) und Kristin Dietz-Wiegand (3. Konrektorin) über die Verteilung der vom Schulträger gesponserten Corona-Selbsttests.
Foto: Tanja Oehlke

Können die Bibra-Schüler bald wieder auf einen Normalbetrieb hoffen? 

Die Stadt Fulda lieferte für alle im Präsenz– und Wechselunterricht beschulten Schülerinnen und Schüler Corona-Selbsttests, die zu Hause durchgeführt werden sollen. Diese Aktion soll ein bisschen Sicherheit in die Schulen bringen. Viele würden sich mittlerweile wieder auf einen realen Schulbetrieb freuen. Der Unterricht läuft zwar per Videokonferenz, aber nach Monaten im Lockdown vermisst man doch seine Mitschüler und zu guter Letzt auch die Lehrerinnen und Lehrer!
Hoffen wir nun auf einen baldigen Impfschutz aller Beteiligten – Schule, wir vermissen Dich!

(Ein Bericht von Tanja Oehlke)

Aktuelle Information zum Schul- und Unterrichtsbetrieb vor und nach den Osterferien

Insbesondere Wechselunterricht ab dem 22. März

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Land Hessen plant ab dem 22. März eine Rückkehr der Jahrgangsstufen 7 bis 9 im Wechselunterricht.

Dies bedeutet, dass die eine Hälfte der Klasse in der Schule, die andere Hälfte der Klasse daheim unterrichtet wird. Nach einigen Tagen wird dann getauscht.

Sollte die Inzidenz über 100 liegen, kann von diesem Plan abgewichen werden.

Wir werden Sie und die SchülerInnen in der nächsten Woche über den genauen Ablauf informieren, warten jedoch noch die Rückmeldung des Gesundheitsamtes Fulda ab.

Viele Grüße,

Thorsten Retzlaff

Hier finden Sie das Elternschreiben des Hessischen Kultusministeriums

Berufsorientierung in Zeiten von Distanzunterricht

Orientierung geben auf dem Weg zum Traumberuf. Berufsfelder entdecken, praktische Erfahrungen sammeln, mit Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch kommen. All das ist in „normalen“ Schulzeiten kein Problem. Da bietet der Arbeitslehre-Unterricht Orientierung, es werden Betriebe und Ausbildungsmessen besucht und die Schulpraktika bieten erste Einblicke ins berufliche Leben. Und jetzt im Distanzunterricht mit ausgefallenen Schulpraktika? „Da können wir unsere Schüler*innen in Sachen Berufsorientierung nicht allein lassen.“, so der einheitliche Tenor von Schulleitung, Arbeitslehre-Fachschaft und Arbeitscoach der Heinrich-von-Bibra-Schule.
Innerhalb von zwei Wochen wurde eine Woche der Online-Berufsorientierung organisiert, die den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen allerhand Einblicke ermöglichte und neues Wissen vermittelte. 

Es gab virtuelle Betriebserkundungen mit der Deutsche Bahn AG und der K+S Minerals and Agriculture GmbH. Hier stellten Auszubildende den jeweiligen Betrieb sowie die Ausbildungsberufe vor und beantworteten alle Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Drei Auszubildende der Firma K+S, die den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen.
Nicht im Bild sind zwei Auszubildende, die aus 800m unter Tage zugeschaltet wurde, was bei den Jugedlichen einen großen Eindruck hinterlassen hat.

Der Berufsberater der Agentur für Arbeit gestaltete drei virtuelle Schulstunden, in denen die Jugendlichen ihre Stärken und Fähigkeiten besser kennenlernen konnten. Außerdem wurden die Unterstützungsmöglichkeiten und digitalen Tools der Agentur für Arbeit vorgestellt. Besonders intensiv wurde sich dann an einem separaten Tag mit dem Check-U-Tool der Agentur für Arbeit beschäftigt. Neben Ausbildungsmöglichkeiten in der Region gab es auch Informationen zu weiterführenden Schulen, dualem Studium und weiteren Alternativen, die es für die Schülerinnen und Schüler nach dem Realschulabschluss gibt.

Gemeinsam mit dem Berufsberater ging es auf die Entdeckung der eigenen Stärken.

Ein kompletter Tag war ganz dem „Berufe entdecken“ gewidmet. Die Jugendlichen konnten aus neun Betrieben beziehungsweise Berufsfeldern jeweils zwei auswählen, die sie kennenlernen wollten. Auch hier kamen sie im virtuellen Raum direkt mit Auszubildenden und Ausbildern ins Gespräch, lernten die Betriebe und Ausbildungsberufe kennen und erfuhren alles rund um den Bewerbungsprozess.

Zusätzlich gab es intensive IT-Schulungen und am Ende der Woche lieferten alle Schülerinnen und Schüler eine PowerPoint-Präsentation zum eigenen Wunschberuf ab. 

Hier einige Stimmen der Jugendlichen aus der anschließenden Befragung zu der Woche:

„Ich bedanke mich für die strukturierte und einfallsreiche Berufsorientierung.“
„Es war eine schöne Woche, sie hat mir ziemlich viel Wissen gegeben, sei es das Arbeiten mit Powerpoint oder für die Ausbildung.“
„Im Großen und Ganzen fand ich es eine super Aktion, die verschiedenen Firmen sowie Betriebe haben sich super vorgestellt und alles gut erklärt.“
„Sehr interessant und spannend“
„… sehr cool, danke, dass Sie das ermöglicht haben.“
“… schöne und lehrreiche Woche.“
„Ich hätte nicht gedacht, dass es so spannend wird.“
„Es war eine gelungene Woche und ein guter Ersatz für die Praktika, die verschoben wurden.“

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unsere Kooperationspartner Deutsche Bahn AG, Mediana Holding GmbH & Co. KG und Wassermann Technologie GmbH sowie an tegut, Möller Medical, Rhönenergie, FFT und die Kreishandwerkerschaft.